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Fernwärmetrasse vom Müllheizkraftwerk zum Heizwerk Vahr und Naturausgleichsmaßnahmen

 

Möglicher Standort für eine Ersatzpflanzung am Wendeplatz am Ende der Fr.-Stampfer-Straße © Bernd Siegel
Möglicher Standort für eine Ersatzpflanzung am Wendeplatz am Ende der Fr.-Stampfer-Straße © Bernd Siegel

Die wesernetz Bremen GmbH hat im Oktober 2020 den Antrag auf Genehmigung einer Fernwärmeverbindungsleitung vom Müllheizwerk in Findorff bis zum Heizwerk in der Vahr als Baustein für den Kohleausstieg gestellt. Damit ist der Start für das demokratische, rechtsstaatliche Prüfungs- und Beteiligungsverfahren, das Planfeststellungsverfahren, erfolgt. Die Federführung liegt bei dem auch für Klimaschutz und Umwelt zuständigen Senatsressort. Die Träger öffentlicher Belange, zu denen der Beirat gehört, sind vor Genehmigung ebenso zu beteiligen wie die Bürger*innen.

Weitere Informationen einschließlich der Antragunterlagen:

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau - Planfeststellungsverfahren zur Fernwärmeverbindungsleitung Uni - Vahr (bremen.de)

Bereits seit Mitte 2018 wird das Vorhaben in den Beiräten der betroffenen Stadtteile Horn-Lehe, Schwachhausen und Vahr diskutiert. Dessen Beitrag zum Klimaschutz wird positiv beurteilt, die Trassenverläufe und damit verbundenen Baumfällungen jedoch kritisch gesehen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Protokoll des Beirats Vahr vom 23.10.2018.

Die swb bzw. wesernetz sind gesetzlich verpflichtet, die gefällten Bäume durch Baumersatzpflanzungen möglichst ortsnah auszugleichen. Sowohl der Beirat als auch Bürger*innen haben Standorte für Nachpflanzungen vorgeschlagen.

Die Prüfungsergebnisse der Standorte für Baumnachpflanzungen finden Sie hier:

Fernwärmetrasse Ersatzpflanzungen (pdf, 4.1 MB)

Auf der öffentlichen Beiratssitzung, die voraussichtlich am 19.01.2021 stattfinden wird, soll die Beteiligung des Stadtteilparlaments erfolgen.

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